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Ja! Natürlich.
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Muh! Ich bin Frederijke
Vor sechs Jahren habe ich das Licht der Welt erblickt. Bei meiner Geburt habe ich 40 kg gewogen. In den ersten Wochen habe ich täglich 7 Liter Milch getrunken. Dadurch bin ich schnell gewachsen.
Im Alter von drei habe ich mein erstes Kalb geboren. Ihr Name ist Lilli. Leider muss auch Lilli Gentechnik-Futter fressen, denn wir müssen 36 Liter Milch pro Tag geben, sonst passt der Preis nicht und wir würden ins Schlachthaus geschickt. Obwohl jeder weiß, dass Kraftfutter aus Gentechnik-Futtermitteln Risiken birgt, Risiken die von der Agrarpolitik bewusst eingegangen werden. Diese Risiken habe ich schon am eigenen Leib erfahren. Ich bin im Vergleich zu Biokühen öfter krank und habe auch eine geringere Lebenserwartung.
Es geht um viel mehr! Gentechnik bringt in allen Bereichen hohe Risiken mit sich
Wenn es nur bloß nur um meine Gesundheit ginge. Die Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft sind noch viel zu wenig erforscht. Man weiß, dass es gewisse Risiken gibt – vgl. Rubrik Wissen – doch die werden für eine Gewinnmaximierung in Kauf genommen. Es wird in Kauf genommen, dass möglicherweise Kinder und Kranke einem erhöhten Risiko ausgesetzt werden. Es wird in Kauf genommen, dass es zu einer geringeren Fruchtbarkeit des Bodens kommt. Gentechnik in der Landwirtschaft führt zu einem Verlust an regionaler Wertschöpfung. Gentechnik auf dem Acker steigert nicht die Erträge und führt langfristig auch nicht zu einer Reduktion des Spritzmitteleinsatzes. Die Produktion gentechnisch veränderter Pflanzen führt unmittelbar zu einer Patentierung des Saatguts. Das alles wird in Kauf genommen - für billige "Lebensmittel" und vor allem für den Profit der Gentech-Konzerne.
Ich will nicht mehr länger mitmachen. Ich will zu einem Biobauern. Bitte schickt mir ein paar Euro, damit ich in Zukunft ein etwas glücklicheres Leben führen kann. Im Moment ist mein Leben weder glücklich noch gesund! Bitte liebe Freunde! Ihr habt es in der Hand!
Sende ein SMS an 0664/6602000. Text "10"















