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82 Prozent gegen Gentechnik
GLOBAL 2000 hat eine Meinungsumfrage zur Einstellung der ÖsterreicherInnen zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln beauftragt. Dabei wurden 1000 ÖsterreicherInnen befragt.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Die überwiegende Mehrheit, nämlich 82%, lehnt gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Bei 42% davon ist diese Ablehnung als ausnahmslos zu beschreiben, bei den restlichen 40% ist sie in den meisten Fällen vorhanden.
Diese kritische Haltung scheint mit zunehmendem Alter vermehrt aufzutreten. Unter den bis 30jährigen finden sich 71% Gentechnik-Ablehner, bei den über 50jährigen sind es 87%.
Für einen generellen Verzicht von Gentechnik bei Milchprodukten sprechen sich 82% der Befragten aus.
Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Molkereiprodukten
93% sind für eine Kennzeichnungspflicht von Molkereiprodukten die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugt wurden. Auch Personen, die zumeist kein Problem mit gentechnischen Lebensmitteln haben, sprechen sich für eine Kennzeichnungspflicht aus. Immerhin zwei Drittel von ihnen fordern einen entsprechenden Aufdruck.
80% sprechen sich für ein Verkaufsverbot von Produkten aus, denen eine entsprechende Kennzeichnung fehlt.
Aktionen
53% könnten sich vorstellen den Supermarkt zu wechseln, sollte diese Kette weiterhin Milchprodukte vertreiben, die mit Hilfe von Gentech-Lebensmitteln erzeugt wurden.
Dabei ist die Bereitschaft bei Männern ausgeprägter als bei Frauen (59% zu 47%). Dieser Umstand könnte aber auch darauf zurückzuführen sein, dass Männer mit dem Lebensmitteleinkauf seltener betraut sind und der „Aufwand“ des Wechsels keine Belastung darstellen würde.
Die Flexibilität in der Supermarktwahl nimmt mit steigendem Alter zu. 39% der bis 30jährigen würden ihre Kette wechseln, wenn die gentechnisch veränderten Milchprodukte weiter gelistet wären. Bei den über 50jährigen sind es beachtliche 61%.















