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Was macht Gentechnik mit der Umwelt?

Gentechnisch veränderte Organismen leben. Anders als Chemikalien können sie sich vermehren, verändern, genetisch austauschen, ausbreiten und in Wechselwirkungen mit anderen Organismen treten. Einmal in die Umwelt entlassen, sind sie praktisch nicht mehr rückholbar.
Wind und Insekten transportieren die Pollen der Pflanzen über Strecken von mehreren Kilometern. Gentech-Pflanzen vermischen sich so mit ihren natürlichen Verwandten. Eine Koexistenz ist also mit vielen Gentech-Pflanzen nicht möglich. Außerdem können Samen von Gentech-Pflanzen über Jahre im Boden überdauern und  in Folgejahren wieder nachwachsen (= Durchwuchs).

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Gentech-Pflanzen gefährden Artenvielfalt
Große Freilandversuche belegen: Gentechnisch veränderte Pflanzen schädigen die biologische Vielfalt. Der bisher größte Freilandversuch fand in Großbritannien statt und untersuchte die Auswirkungen von gentechnisch verändertem Raps und gentechnisch veränderten Futterrüben der Konzerne Bayer und Monsanto. Die Ergebnisse stimmen alarmierend: Auf den Gentech-Feldern gab es 60 bis 80 Prozent weniger Kräuter sowie weniger Schmetterlinge, weniger Bienen und weniger Käfer.
Das bedeutet auch, dass die Verbreitung zumindest dieser beiden Gentech-Pflanzen die Nahrungsgrundlage für Vögel dezimiert und damit deren Überleben gefährdet. Ähnliche Auswirkungen müssen auch von anderen gentechnisch veränderten Pflanzen befürchtet werden.

letztes Update: 21.01.2011 09:00
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